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Kattjahren 1, 22359 Hamburg (U-Bahn Volksdorf)

Tel. 0 40 / 64 20 89 39 - Fax 0 40 / 43 25 35 56

Jährlich ausgezeichnet vom Bundesminister für Kultur und Medien sowie

der Kulturbehörde Hamburg für ein hervorragendes Jahresfilmprogramm

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Programm Kino 1

Das Programm von Kino 2 finden Sie hier.



15.15 Uhr

17.45 Uhr

20.30 Uhr










Do

11.03.


Kult

Soul Kitchen

Erstaufführung

Up in the air

11.03.

Do

Fr

12.03.


12.03.

Fr

Sa

13.03.

Sa + So auch 13.15 Uhr

13.03.

Sa

So

14.03.


14.03.

So

Mo

15.03.




15.03.

Mo

Di

16.03.

Hier kommt Lola

Up in the air

Soul Kitchen

16.03.

Di

Mi

17.03.




17.03.

Mi

Do

18.03.


A Serious Man

Der Ghostwriter

18.03.

Do

Fr

19.03.


21.00 Uhr: Robert Missler & The Soul Jazz Family - Blutrot... und tödlich...

19.03.

Fr

Sa

20.03.

Sa + So auch 13.15 Uhr

A Serious Man

Der Ghostwriter

20.03.

Sa

So

21.03.


21.03.

So

Mo

22.03.

Hier kommt Lola

Erstaufführung

Der Ghostwriter

Erstaufführung

A Serious Man

22.03.

Mo

Di

23.03.


23.03.

Di

Mi

24.03.


24.03.

Mi

Do

25.03.

Wolkig mit Aussicht

auf Fleischbällchen


25.03.

Do

Fr

26.03.

Zum Bundesstart

26.03.

Fr


Sa

27.03.

27.03.

Sa

So

28.03.

Wo die wilden


28.03.

So

Mo

29.03.

Kerle wohnen

Blind Side -

29.03.

Mo

30.03.

Di

Di

30.03.

Wickie und die

Die grosse Chance

31.03.

Mi

Mi

31.03.

starken Männer












Irrtum und Änderungen vorbehalten.

Samstag 13.03.2010: "DIE FREMDE" Sibel Kekilli kommt in die KORALLE

Die Hauptdarstellerin Sibel Kekilli wird am 13.3.10, 19.45 Uhr vor dem Film
“DIE FREMDE" anwesend sein und die Fragen des Publikums beantworten!

Zum Filminhalt:

Umay lebt mit ihrem gewalttätigen Ehemann Kemal und dem gemeinsamen Sohn Cem in einem Vorort von Istanbul. Nach fünf Jahren hält sie es nicht mehr aus, die Gefühlskälte, die Inbesitznahme, die Gewalt. Mit ihrem kleinen Sohn flieht sie nach Berlin, zu ihrer Familie, die zunächst glaubt, sie sei nur zum Überraschungsbesuch da und ihr Mann komme bald nach.

Als die Eltern schließlich erfahren, dass sie bleiben will, fordern sie ihre Tochter auf, zurückzugehen und keine Schande über die Familie zu bringen. Umsonst hat sie auf ihr Verständnis gehofft. Als Umays Vater und ihr Bruder schließlich versuchen, den kleinen Cem zu dessen Vater nach Istanbul zu schicken, ruft sie nachts die Polizei und lässt sich aus der Wohnung holen.
 
Von nun an führt Umay mit ihrem Sohn ein Leben auf der Flucht, zwischen Emanzipation und erneuten Annäherungsversuchen bei ihrer Familie schwankend. In einer der bewegendsten Szenen des Films taucht sie unangekündigt bei der Hochzeit ihrer jüngeren Schwester auf - und wird brutal des Hauses verwiesen.

 "Die Fremde" ist auch das Comeback der Sibel Kekilli, die vor sechs Jahren auf der Berlinale wie aus dem Nichts kommend in Fatih Akins "Gegen die Wand" triumphierte, und hier als Umay den Film trägt. Sie wirkt gereift, auch als Schauspielerin.

Die Rolle ist anders als die Rebellin in "Gegen die Wand", ruhiger, aber auch stärker. Doch was Kekillis zwei Rollen verbindet, ist der unbedingte Wille, als Deutschtürkin ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wie damals drängen sich Parallelen zum Leben der Darstellerin geradezu auf, die sich noch immer vom Stigma ihrer Vergangenheit freikämpft. Umay und Sibel sind beide Überlebende. "Die Fremde" ist ihr Film.

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