SOPHIE SCHOLL Die letzten Tage

dokufilmfront
Reg. Marc Rothemund (2005) Februar 1943. Bei einer Flugblatt-Aktion gegen die Nazi-Diktatur wird die junge Studentin Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität verhaftet. Nervenaufreibende Verhöre bei der Gestapo entwickeln sich zu Psycho-Duellen zwischen der Widerstandskämpferin und dem Vernehmungsbeamten. Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit und die ihres Bruders, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der “Weißen Rose” und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte. Der Film fordert preisgekrönt auf, nicht gleichgültig zu werden und nicht zu resignieren angesichts aktueller Probleme und Herausforderungen, sondern uns kulturell, sozial und politisch aktiv zu verhalten. “Einer muß doch mal schließlich damit anfangen” antwortete Sophie Scholl vor dem sog. Volksgerichtshof auf die Frage, was sie zum Handeln bewogen habe.
Spieltermine