Ruanda im Jahr 2012. Fast zwei Jahrzehnte nach dem Genozid an den Tutsi versucht das Land, die tiefen Wunden der Vergangenheit aufzuarbeiten. Vénéranda hat den Genozid überlebt und engagiert sich für Versöhnung und Gerechtigkeit. Sie organisiert Gesprächsrunden, in denen Opfer und Familien der Täter aufeinandertreffen. Was für manche ein notwendiger Schritt zur Heilung ist, empfinden andere als Verrat.
Als Vénéranda von der unerwarteten Schwangerschaft ihrer Tochter und dem Familienhintergrund des Vaters erfährt, geraten jedoch ihre eigenen Überzeugungen ins Wanken. Plötzlich muss sie sich nicht nur mit der Geschichte ihres Landes, sondern auch mit verdrängten Teilen ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen.