Da Jazz das wundersame Produkt des Grauens der Sklaverei ist, kehrte Youssou N'Dour auf der Suche nach neuer Inspiration zur Sklavenroute und der von ihnen geschaffenen Musik zurück.
Begleitet vom blinden Schweizer Pianisten Moncef Genoud und dem Direktor des Sklavenmuseums Gorée, Joseph N'Diaye, schrieb der senegalesische Sänger während dieser Initiationsreise, die ihn in die USA und dann nach Europa führte, neue Lieder.
Auf Gorée, einer Insel vor der senegalesischen Küste und Symbol für den Sklavenhandel, markierte sein unvergessliches Konzert das Ende dieser Suche und den Beginn einer neuen Herausforderung: der heutigen Generation die Tragödie der Sklaverei, die Bedeutung des Nichtvergessens und die Notwendigkeit der Versöhnung bewusst zu machen.